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Laut der portugiesischen Zentralbank gibt es zur Zeit keine Immobilienblase auf dem portugiesischen Markt

Eine Studie der portugiesischen Zentralbank hat ergeben, dass der seit 2017 in Portugal beobachtete kontinuierliche Anstieg der Hauspreise und Mieten kein Anzeichen für eine Immobilienblase ist.

Thursday, 18 June 2026 - Immobilien
Laut der portugiesischen Zentralbank gibt es zur Zeit keine Immobilienblase auf dem portugiesischen Markt

Es spiegelt vielmehr die Dynamik des Marktes und das Ungleichgewicht zwischen hoher Nachfrage und geringem Angebot wider.

Die portugiesische Zentralbank widmete dem portugiesischen Wohnungsmarkt einen Abschnitt ihrer jüngsten Ausgabe des Wirtschaftsberichts. Ihre Experten kamen anhand des Preis-Miet-Verhältnisses zu dem Schluss, dass der Wohnungsmarkt keiner Blase ausgesetzt sei.

Die Berechnung verdeutlicht die enge Verknüpfung zwischen Kauf- und Mietmarkt, da beide „alternative Formen des Zugangs zu Wohnraum“ darstellen.

Wenn sich beide Variablen ähnlich und parallel positiv entwickeln, ist in beiden Märkten eine Wertsteigerung zu verzeichnen.

„Zwischen 2017 und 2024 stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis von Immobilien um rund 88 %.

Die durchschnittlichen Mieten stiegen im selben Zeitraum um rund 81 %, so die portugiesische Zentralbank.

„Im Jahr 2025 stiegen die durchschnittlichen Hausverkäufe um 16 %, was einer Veränderung von rund 120 % im Zeitraum 2017–2025 entspricht.“

Die Mietdaten für das Gesamtjahr 2025 liegen dem portugiesischen Statistikamt (INE) noch nicht vor.

Das Preis-Miet-Verhältnis – das das Verhältnis zwischen dem Verkaufspreis einer Immobilie und der jährlichen Miete misst – stieg laut Zentralbank zwischen 2017 und 2024 „leicht“ von 17,9 auf 18,6.

Laut der portugiesischen Zentralbank (BoP) ermöglicht dieser Indikator eine Einschätzung des Wertzuwachses einer Immobilie im Vergleich zu den erzielbaren Mieteinnahmen.

Steigt das Verhältnis, erhöht sich somit auch die relative Wertsteigerung der Immobilie, die mit einem erwarteten zukünftigen Wertzuwachs, einer höheren Nachfrage oder einer größeren Attraktivität des Standorts zusammenhängt.

Die Ergebnisse zeigen insgesamt, dass die Haus- und Mietpreissteigerungen in Portugal „einer Marktdynamik entsprechen, die auf den fundamentalen Bestimmungsfaktoren von Angebot und Nachfrage basieren.“. Anders ausgedrückt: Es gibt „keine eindeutigen Anzeichen für eine Spekulations,- und Immobilienblase auf dem portugiesischen Immobilienmarkt“.

Quelle: Negócios/BoP.

 

Quelle: https://www.essential-business.pt/2026/06/17/portugals-property-market-not-showing-signs-of-speculative-bubble-for-now-says-bank-of-portugal/

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